Kreuzbundgruppen Kreis Ahrweiler e.V.

Kreuzbundgruppen für den Kreis Ahrweiler e.v. | Die Selbsthilfeeinrichtung für Suchtkranke im Kreis Ahrweiler seit 1979

FÜR WEN WIR DA SIND

SUCHTKRANKE

In den Sucht-Selbsthilfegruppen des Kreuzbundes für den Kreis Ahrweiler finden abhängigkeitskranke Frauen und Männer Rat und Hilfe. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit sich einer unserer Kreuzbund-Gruppen, die Wege aus der Abhängigkeit von Stoffen wie Alkohol oder Medikamenten und suchtverwandten Verhaltensstörungen wie Glücksspiel oder Internetgebrauch aufzeigt.

Wir begleiten und unterstützen uns gegenseitig. Unsere Gemeinschaft hilft Ihnen, einer abstinenten und glücklichen Lebensführung immer näher zu kommen. Wir wollen einander ein suchtfreies Leben ermöglichen, ein gesundes Leben mit Zuversicht, Zufriedenheit und Freude – und das gelingt vielen betroffenen Frauen und Männern schon seit einem Jahr, seit fünf Jahren, seit 15 oder mehr Jahren…

Die Gemeinschaft im Kreuzbund ist für Sie da, egal, ob Sie allein leben oder eine Familie haben. Kommen Sie zu uns – egal, ob es der erste Schritt aus der Sucht ist oder ob schon viele vergebliche Versuche vorausgegangen sind – wir helfen weiter!

Wir helfen weiter! Und wir sind in Ihrer Nähe!

FÜR WEN WIR DA SIND

ANGEHÖRIGE VON SUCHTKRANKEN

Eine Familie ähnelt einem Mobile. Wenn ein Familienmitglied suchtkrank ist, sind alle anderen auch betroffen und versuchen alles Mögliche, um wieder für Gleichgewicht zu sorgen:

  • Sie vertuschen das Suchtproblem ihres Familienmitglieds, schämen sich und übernehmen seine Aufgaben.
  • Sie fühlen sich für den Zustand des suchtkranken Familienmitglieds mitverantwortlich und fühlen sich oft selbst körperlich und seelisch überlastet oder müde.
  • Sie vernachlässigen ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse über einen längeren Zeitraum und isolieren sich.

Sich von der Abhängigkeitserkrankung eines Familienmitglieds unabhängig zu machen – das ist sehr schwer.

Dennoch können Sie als Angehörige/r etwas für sich tun:

FÜR WEN WIR DA SIND

JÜNGERE MENSCHEN

„Verdammt, mein Chef geht mir mächtig auf die Nerven! Stimmt schon, ich gebe mir abends immer häufiger die Kante oder zieh´ mir was durch, wenn ich mies drauf bin. Wie soll ich auch sonst für ein bisschen Spaß und Entspannung sorgen? Aber in letzter Zeit ist selbst das Feiern mit den Kumpels öde geworden. Und meine Freundin ist neulich voll ausgetickt, weil sie glaubt, ich hätte ein Suchtproblem. Vielleicht brauche ich mal jemanden, der mir hilft, klarer zu sehen, wo es für mich lang geht?“

Denkst Du auch so oder ähnlich über deine Konsumgewohnheiten und merkst Du, dass eine Veränderung ansteht? Willst Du Deinen Suchtmittelkonsum reduzieren oder einstellen? Dann hast Du die Möglichkeit, in eine bestehende altersgemischte Selbsthilfegruppe zu gehen, oder Du hältst nach einer Gruppe Ausschau, in der Du mit Gleichaltrigen zusammen bist. In jedem Fall geht es darum, durch unterschiedliche Sichtweisen und Lebenserfahrungen voneinander zu lernen und durch gemeinsame Aktionen wieder Schwung ins Leben zu bringen – und zwar ohne Suchtmittel!

Solltest Du keine Kreuzbund-Gruppe mit altersgleichen Gruppenmitgliedern finden, kannst Du mit Gleichgesinnten in Deiner Nähe eine Selbsthilfegruppe gründen – mit Unterstützung erfahrener Frauen und Männer aus der Sucht-Selbsthilfe oder mit Hilfe von Fachleuten aus einer Suchtberatungsstelle.

Mach Dich mit uns auf den Weg. Wir sind in Deiner Nähe!

FÜR WEN WIR DA SIND

ÄLTERE MENSCHEN

Wann beginnt das Alter? Ab 55 oder 60? Zählt erst dazu, wer in Rente ist und die 65 überschritten hat? Oder geht es um die ältesten Alten, also 80 plus? Wir im Kreuzbund meinen: „Man oder frau ist so jung wie man oder frau sich fühlt“. Ein 80-Jähriger mag fit und selbstbestimmt, ein 50-Jähriger schon auf fremde Hilfe angewiesen sein. Gerade für Abhängigkeitskranke ist das Alter eine besondere Herausforderung. Wir lernen, uns mit den Anmutungen des Älterwerdens anzufreunden, müssen uns den Zumutungen stellen und dürfen die Annehmlichkeiten genießen. Wir versuchen, uns auf unser Alter gut einzustellen – vor allem unser gefühltes und erlebtes Alter.

Wer Probleme mit dem Älterwerden hat, tut sich auch meist schwer damit, ein abstinentes und glückliches Leben zu führen. Wir wollen es uns leichter machen und schließen uns zusammen.